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Die Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen

Die Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen finden 2013 zum achten Mal statt. Initiator und Organisator Volker Siegle entwickelte vor vielen Jahren die Idee, die Anziehungskraft überregional oder international bekannter Referenten mit der Kompetenz regionaler Gesundheits- und Sportanbieter zu verbinden und damit die Bevölkerung der beiden Städte umfassend und kurzweilig über die Thematik zu informieren – und das ohne viel Geld.

Sein Engagement wurde im letzten Jahr mit dem Health-Media-Award als "Best Regional Health Event" ausgezeichnet.

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Volker Siegle, Organisator der Gesundheits- und Sportwochen und Michael Snehotta.

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Michael Snehotta und Joey Kelly bei den 8. Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen.

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Michael Snehotta und der Marathonläufer mit Beinprothese Roland Zahn.

Schritt für Schritt zum Ziel – Begegnungen, Lebensmut und Gesundheit

Michael Snehotta und Chefarzt PD Dr. Erich Weiss am 26.3.2013 bei den Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen.
Beeindruckend ist nur Michael Snehottas sportlicher Werdegang sondern auch seine Lebensgeschichte, denn der gebürtige Franke ist 2007 schwer an Hautkrebs erkrankt. Auch darüber wird er berichten, v.a. wie er diesen Schicksalsschlag überwunden hat und mit welchen Glaubenssätzen er sich in weniger als einem Jahr wieder an die Weltspitze der Abenteuersportler heran gearbeitet hat. Ein inspirierender Vortrag von einer herausragenden Persönlichkeit, bei dem jeder, egal ob Sportler oder Nicht-Sportler, nachhaltige Anregungen für sich, sein Leben und seine Ziele mitnehmen kann. Seien Sie herzlich eingeladen!

Stirn zeigen, um das Leben zu spüren

Michael Snehotta am 27.3.2013 bei den Gesundheits- und Sportwochen in Böblingen und Sindelfingen.
In 15 Tagen 610 km zu Fuß ohne Fremdversorgung durch die Eiswüste. Erleben Sie exklusiv den ersten Vortrag von und mit Extremsportler Michael Snehotta nach seiner Teilnahme beim "Siberian Black Ice Race 2013" - in 15 Tagen 610 km zu Fuß ohne Fremdversorgung durch die Eiswüste Sibiriens. Michael Snehotto wird eine Woche nach der Rückkehr aus Sibirien über die akribische Vorbereitung, die vielen Erlebnisse, Abenteuer und vermutlich auch überwundene Krisen bei einem der härtesten Wettbewerbe der Welt berichten. Beeindruckend ist nur Michael Snehottas sportlicher Werdegang sondern auch seine Lebensgeschichte, denn der gebürtige Franke ist 2007 schwer an Hautkrebs erkrankt. Auch darüber wird er berichten, v.a. wie er diesen Schicksalsschlag überwunden hat und mit welchen Glaubenssätzen er sich in weniger als einem Jahr wieder an die Weltspitze der Abenteuersportler heran gearbeitet hat. Ein inspirierender Vortrag von einer herausragenden Persönlichkeit, bei dem jeder, egal ob Sportler oder Nicht-Sportler, nachhaltige Anregungen für sich, sein Leben und seine Ziele mitnehmen kann. Seien Sie herzlich eingeladen!  

Interview mit Michael Snehotta

Laufen aus Berufung: Extremsportler Michael Snehotta

Im Laufen hat er seinen Beruf und seine Berufung gefunden. Michael Snehotta, Abenteuerläufer und Extremsportler, ist in den vergangenen 13 Jahren 287 Marathons gelaufen und hat an den härtesten Wettkämpfen teilgenommen: am Tough Guys Race in England, am Black Ice Race über den zugefrorenen Baikalsee, am Marathon des Sables durch die marokkanische Wüste und am Jungle Run durch das Amazonasbecken in Brasilien. Seinen härtesten Kampf jedoch gewann er gegen den Krebs. Was ihm dabei geholfen hat, waren die Techniken des Mentaltrainings und ein unbeugsamer Willen. Am 27. März berichtet Snehotta bei den Böblinger und Sindelfinger Gesundheits- und Sportwochen über seine Erlebnisse beim Eisrennen in Sibirien. Bettina Uhrmann von der IKK classic sprach mit dem Ausnahmesportler.

Herr Snehotta, was ist Ihr nächstes Projekt?

Dieses Jahr steht noch einmal Sibirien an: 610 Kilometer in 14 Tagen über den Baikalsee. Da versorgt man sich ganz autark, schläft im Zelt auf dem See und zieht seine Ausrüstung auf einem Zugschlitten hinter sich her. Und das bei Temperaturen von minus 50 Grad.

Wie trainiert man denn auf so was?

Da reicht ja ein normales Lauftraining nicht aus… Ich mach auch viel Krafttraining im Fitnessstudio. Das ist eine ganz andere Trainingswelt als beim Marathon-Laufen. Früher hat mich ein Trainer dabei unterstützt. Aber mittlerweile habe ich selbst genug Erfahrung und gebe mein Wissen selbst weiter an die, die in den Extremsport einsteigen.

Wie sind Sie denn zum Laufen und dann zum Extremsport gekommen?

Angefangen zu laufen hab ich bei meinem Bundeswehreinsatz in Bosnien-Herzegowina 1999. Um uns abzulenken, hab ich damals mit ein paar anderen zusammen angefangen zu laufen. Das war natürlich nicht einfach – außerhalb des Lagers ging das ja nur mit Militärbewachung. Ich hab mir dann aus Deutschland eine Laufausrüstung schicken lassen. Und wir haben uns geschworen: Wenn wir hier heil herauskommen, dann laufen wir beim Hamburg-Marathon mit. Letztendlich war ich dann der Einzige, der das auch durchgezogen hat. Und es hat mich total fasziniert, was man alles schaffen kann, wenn man sich ein Ziel setzt.

Und dann?

Da ist in mir die Leidenschaft erwacht. Ich habe gemerkt, genau das ist es! Ich hab meinem Leben eine neue Richtung gegeben, den Dienst bei der Bundeswehr quittiert und umgeschult zum Altenpfleger, um meine Familie zu ernähren. Das Laufen konnte ich gut damit verbinden: Meine Arbeitsstelle war 20 Kilometer entfernt, da bin ich immer hin- und zurückgelaufen. Wenn meine Schicht um sechs in der Früh anfing, bin ich halt um vier losgelaufen. Aber mein Ziel war, Profi zu werden und vom Laufen zu leben.

Hat das denn funktioniert?

Wenn man mit dem Laufen Geld verdienen möchte, muss man etwas Verrücktes machen. Ich habe Sponsoren gefunden für die verrücktesten Wettkämpfe, zum Beispiel den Marathon des Sables in Marokko. Doch ich war kaum ein paar Wochen wieder zu Hause, habe ich die Diagnose bekommen: Hautkrebs. Weil ich immer unter extremen Witterungsbedingungen unterwegs war, sagte man mir. Das hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen. Ich wurde mehrmals operiert, die Chancen standen fifty-fifty, und die Ärzte sagten, ich könnte nie wieder laufen. Ich hatte alles verloren, was mir wichtig war.

Wie ging es dann weiter?

Durch einen glücklichen Zufall habe ich Mentaltraining kennen gelernt und habe mich mit dessen Hilfe wieder nach oben gerappelt. Vor der alles entscheidenden letzten Operation hab ich mir geschworen: Wenn ich diese OP überlebe und gesund werde, dann will ich den härtesten Wettkrampf der Erde schaffen. Das war mein Ziel. Und ich sagte mir, wenn ich dieses große Ziel erreiche, dann kann ich in meinem Leben alles erreichen. Sechs Wochen nach der Operation hab ich heimlich wieder angefangen zu laufen, nach 14 Wochen kam mein erster Marathon und nach einem halben Jahr mein erster 100-Kilometer-Lauf. Nach knapp einem Jahr stand ich am Start des Jungle Run im Amazonasbecken und war nach sechs Tagen im Ziel. Da wusste ich, dass es in meinem neuen Leben keine Grenzen mehr für mich gibt. 

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Michael Snehotta, der Extremsportler und UNICEF-Laufbotschaf ter, wird über seine bewegende Lebensgeschichte erzählen. Vor Jahren wurde bei ihm Hautkrebs diagnostiziert, sodass er schwere Operationen im Gesicht über sich ergehen lassen musste.

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Michael Snehotta bei den Businesswochen in Böblingen und Sindelfingen. Erleben Sie den Extremsportler im Rahmen der Veranstaltung "Schaufenster BB" am 29. Oktober mit seiner beeindruckenden Lebensgeschichte live.

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Termine 2013

29.10.

Businesswochen in Böblingen